Osteoporose: Jung vorbeugen um aufrecht alt zu

Früher galt Osteoporose als typische Nachkriegs-Folgekrankheit. Heute leiden 12% der 50 – 70jährigen darunter. Bei den über 70jährigen sind sogar über 46% betroffen. Dennoch ist man der Krankheit nicht schutzlos ausgeliefert.
Herr und Frau Kuchler: "Wir tun alles, um die Erwartungen und Fragen unserer Kunden zu erfüllen bzw. zu beantworten."  
     
Frage: Was ist Osteoporose?   Herr Kuchler: Unsere Knochen sind genauso lebendig wie z.B. unsere Organe. Ständig wird Knochenmasse ab- und neue aufgebaut, um das „Knochenmaterial“ zu erneuern. Ab 40 überwiegt allerdings der Abbau – was ganz normal ist. Gefährlich wird es erst, wenn überdurchschnittlich viel verloren geht. Dann sprechen die Ärzte von Osteoporose.
     
Frage: Mit welchen Folgen?   Herr Kuchler: Der Knochen bricht leichter. Und die Wirbelsäule sinkt im Laufe der Jahre immer mehr zusammen. Der Patient wird kleiner…
     
Frage: …bekommt oft auch einen Rundrücken…   Herr Kuchler: …richtig, und hat Schmerzen durch Muskelverspannungen und Überbelastungen von Gelenken und Bändern.
     
Frage: Ist Osteoporose vererbbar?   Herr Kuchler: Auch. Hinzu kommen Calciummangel oder eine zu phosphatreiche Ernährung durch Fleisch, Wurst oder Cola. Bewegungsarmut, Untergewicht, zuviel Alkohol und Nikotin können ebenfalls Ursache sein – auch die Dauereinnahme bestimmter Medikamente, z.B. Cortison.
     
Frage: Gibt es Chancen auf Heilung?   Herr Kuchler: Rechtzeitig erkannt, kann man die Krankheit stoppen oder sogar die Festigkeit der Knochen erhöhen.
     
Frage: Wodurch?   Herr Kuchler: Hauptsächlich durch eine ärztliche Therapie und durch eine spezielle Lebensweise – die übrigens auch vorbeugend wirkt.
     
Frage: Die wäre?   Herr Kuchler: Sich viel und richtig bewegen, z.B. durch Radfahren, Schwimmen oder Gymnastik. Und vor allem ist wichtig, sich calciumreich zu ernähren, also regelmäßig Milchprodukte wie Milch und Käse zu essen. Außerdem bietet die Apotheke eine Reihe von Präparaten, die zusätzlich helfen, den Calciumhaushalt auszugleichen.
     
Frage: Wer ist besonders gefährdet?   Herr Kuchler: Ganz besonders Frauen, vor allem in den Wechseljahren. Denn in dieser Zeit wird vermehrt Calcium in den Knochen abgebaut. Auch Kleinkinder brauchen besonders viel Calcium, ebenso Schwangere und Stillende. In diesen Fällen steht Ihnen die Malteser Apotheke jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
     
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