Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ab 40 droht der erste Infarkt.

Auch wenn man es nicht wahrhaben will: Ab 40 wird der Körper „anfälliger“. Was ihm über viele Jahre hinweg zugemutet wurde, kann sich plötzlich auf lebensbedrohliche Weise rächen. Das gilt speziell für Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Herr und Frau Kuchler: "Wir tun alles, um die Erwartungen und Fragen unserer Kunden zu erfüllen bzw. zu beantworten."  
     
Frage: Wie kommt es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen?   Herr Kuchler: In vielen Fällen aufgrund einer Arteriosklerose. also einer krankhaften Veränderungen der Blutgefäße. Mit zunehmendem Alter verlieren Blutgefäße ihre Elastizität und sind weniger belastungsfähig. Wenn dann Risikofaktoren wie Rauchen, falsche Ernährung oder Bluthochdruck hinzukommen, altern sie quasi im Zeitraffer.
     
Frage: Mit welchen Folgen?   Herr Kuchler: Die Blutgefäße werden durch Kalk- und Fettablagerungen enger – das Blut stockt oder es kommt sogar zum Gefäßverschluß. Passiert dies an den Herzkranzgefäßen, spricht man von einem Herzinfarkt; passiert dies im Gehirn, spricht man von einem Schlaganfall.
     
Frage: Wie steht es um die Heilungschancen?   Herr Kuchler: Viele überleben zwar – aber das Leben danach verändert sich meist radikal. Oft bleiben Behinderungen zurück, zum Beispiel Lähmungen oder Sprachstörungen; oft ist die körperliche Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Und was immer bleibt, ist die Angst vor dem nächsten Infarkt.
     
Frage: Jährlich sterben etwa 450.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine alarmierende Zahl.   Herr Kuchler: In der Tat. Vor allem auch, weil viele noch leben könnten.
     
Frage: Wodurch?   Herr Kuchler: Durch eine gesündere Lebensweise.
     
Frage: Das heißt?   Herr Kuchler: Im Grunde genommen ist es einfach: keine Zigaretten, mäßiger Alkoholkonsum, gesunde Ernährung und etwas Sport – damit ist schon viel geholfen.
     
Frage: Was ist bei der Ernährung so wichtig?   Herr Kuchler: Viele Menschen essen nach wie vor zu fett, und viele sind zu übergewichtig. Dadurch riskiert man Störungen des Fettstoffwechsels und einen zu hohen Cholesterin-Spiegel. Folge: Zuviele Fettablagerungen in den Blutgefäßen und erhöhter Blutdruck. Beides fördert das Infarktrisiko.
     
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