Diabetes: Wissen Sie überhaupt, ob Sie zuckerkrank sind?

Diabetiker (Zuckerkranke) müssen ihre Lebensweise drastisch ändern - nicht nur wegen der Insulin-Spritzen, die sich viele täglich verabreichen müssen. Wer clever ist, lässt es erst gar nicht soweit kommen. Früherkennung ist nach wie vor ein bewährtes Rezept.
Herr und Frau Kuchler: "Wir tun alles, um die Erwartungen und Fragen unserer Kunden zu erfüllen bzw. zu beantworten."  
     

Frage: Haben Zuckerkranke zu viel oder zu wenig Zucker im Blut?

  Herr Kuchler: Man könnte sagen: an der falschen Stelle. Unsere Körperzellen brauchen zum Leben Energie. Ein besonders wichtiger »Energiestoff« ist dabei die Glukose, ein Zuckerbaustein, den sich der Körper aus der Nahrung zieht. Um diesen »Zucker« in die Körperzellen einzuschleusen, braucht der Körper Insulin - einen Stoff, den normalerweise die Bauchspeicheldrüse produziert.
     
Frage: ...und wenn nicht?   Herr Kuchler: Dann bleibt diese Glukose im Blut, was zur Überzuckerung führt. Deshalb muss Insulin von außen zugeführt werden - zum Beispiel durch Insulin-Spritzen.
     
Frage: Wie kann man sich vor Zucker schützen?   Herr Kuchler: Durch ausgewogene Ernährung, sportliche Betätigung und Normalgewicht - überflüssige Pfunde müssen also runter. Und was besonders wichtig ist: Diabetes so früh wie möglich erkennen.
     
Frage: Aber wie?   Herr Kuchler: Erste Anzeichen sind, wenn man sich zum Beispiel müde und schlapp fühlt, häufig durstig ist und unter Harndrang, Juckreiz und Infektionen leidet.
     
Frage: Gibt es weitere Anzeichen?   Herr Kuchler: Wir haben in unserer Apotheke eine Checkliste ausliegen, die jeder ausfüllen sollte, der es genauer wissen will. Wir werten die Antworten aus und können unseren Kunden sagen, was als nächstes zu tun ist.
     
Frage: Was bringt denn die Früherkennung?   Herr Kuchler: Im frühen Stadium kann der Arzt die Krankheit möglicherweise noch ohne Medikamente therapieren.
     
Frage: Und wenn man nichts tut?   Herr Kuchler: Von alleine wird nichts besser. Es drohen Beschädigungen der Blutgefäße, Erblindung, Gefühlsstörungen oder gar Herzinfarkt.
     
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